Territorio Havaianas
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BRASILIEN, DAS NATURTALENT

Jemand hat mal gesagt, dass Brasilien das Land der Zukunft sei, ein Land, das für vielversprechende und reiche zukünftige Tage auserkoren sei. Wir bei Havaianas hingegen sehen in Brasilien vor allem ein Land, das ganz im Hier und Jetzt lebt, geprägt von einer bereichernden Mischung der Völker und Kulturen und unzähligen umtriebigen Kreativköpfen, die Tag und Nacht Neues schaffen.

Für jede neue Saison holen sich die Havaianas-Designer von diesem kulturellen Reichtum Anregung und füllen die Kollektionen der Marke mit Vielfalt, Farbenpracht und einer bunten Mischung, aus der Modelle von Zehentrennern, Sandalen und Regenstiefeln hervorgehen, die von Musik, Tanz, Bildhauerei und Fotografien brasilianischer Künstler inspiriert sind.

Außerdem arbeitet Havaianas schon seit Jahren eng mit einigen lokalen Künstlern zusammen, was zu sehr interessanten Projekten führt. 2011 brachte beispielsweise das Projekt „Havaianas Graffiti“ mit der Graffitikunst von Dinók, Chivitz und Minhau Farbe in die Stadt São Paulo. 2012 verwandelten die Grafikkünstler Speto, Highgraff und Zezao die Havaianas-Kollektion Na Rua in eine Liebeserklärung an Hip Hop, psychedelische Kunst und Comic-Ästhetik. Und 2013 kreierte das Kollektiv Mulheres Barbadas (bärtige Frauen) das überraschendste Havaianas-Modell der Saison: ein berauschendes Design aus Schwarz und Weiß, chaotisch, wild, lustig und mit hypnotischer Anziehungskraft.
In der Zwischenzeit bemühen sich weitere aufstrebende Künstler des Landes, ganz eigene, originelle Werke zu erschaffen. So zum Beispiel Sirio Braz, ein llustrator, der in Überlagerungen, Texturen und bunten Farben sein Identitätsmerkmal gefunden hat, das er als „präkolonialen Barock“ definiert. Der in Recife geborene Künstler lebt seit dem Ende der 1970er Jahre in São Paulo und erschafft „pop-surrealistische Landschaften, die einen Gegenpol zum Stil der „High Art“ bilden, mit einer Mischung aus Elementen der brasilianischen Kolonialisierungsgeschichte, einer Geschichte, die bisher noch nicht richtig erzählt wurde“, wie er selbst erklärt.
Ebenfalls in der Stadt findet der Fotograf Claudio Pepper seine Inspiration, aber er verfolgt einen ganz anderen Ansatz: Er nutzt die Stadt als Studien- und Entwicklungsobjekt und erschafft nachdenkliche Fotografien, die dazu einladen, sie eine Weile zu betrachten und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. „Die von mir fotografierte Stadt ist eher eine Bühne als eine Landschaft; sie ist eine Stadt, die von innen betrachtet wird, mit Menschen und Dingen, die sich ereignen, die sich vermischen und erlebt werden. Wenn sich keine Personen auf der Bühne befinden, so finden sich doch deren Spuren, Lebenszeichen und Poesie.“ Wie bei diesem Bus, der sich in der Nacht entfernt, hinter sich einen Strahl von Licht und Geschichten zurücklassend ...
In Brasilien werden nicht nur Samba oder Bossa Nova gehört. Neben dem Offensichtlichen existiert auch ein Brasilien der elektronischen Musik, das nur wenige Leute kennen. Ganz vorne dabei: Víctor Ruiz, ein Musiker, der seine brasilianischen Wurzeln neu interpretiert mit einem modernen, spannenden Sound, der perfekt zum Tanzen ist: „Auch in Brasilien ist die elektronische Musik stark vertreten“, erzählt uns Víctor, „Sie breitet sich in Brasilien immer mehr aus, wir haben hier heute sehr gute DJs und Produzenten. Ich glaube, dass jeder bereits einige unserer Künstler kennt, und das macht mich sehr glücklich :).“

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